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SBF Persönlich: Alex Kaeslin

24.11.2019

© Alex Kaeslin, 2013, Beschle Schokolade

Alex Kaeslin. Geboren 1976 in Luzern, arbeitet er nach seiner Grundausbildung für mehrere Jahre bei einer Schweizer Grossbank in Basel im Marketing. 2003 zog er nach Melbourne (Australien), wo er eine Ausbildung zum Fotografen absolvierte. In dieser Zeit assistierte er bei mehreren Fotografen, unter anderem bei Eryk Fitkau. Bei ihm lernte Kaeslin das fotografische Handwerk sowie das «Drumherum» bei einem Star-Fotografen.

Von 2006 - 2009 reiste er über Land und Meer und durch 23 Länder von Australien in die Schweiz. Seit 2009 betreibt Alex sein Studio am Dreispitz im Campus der Künste in Basel, unterstützt von seiner Partnerin, einer Makeup-Artistin. Seine Schwerpunkte sind Portraits, Reportagen, Architekturbilder und Architektur-Visualisierungen sowie Drohnenaufnahmen, Imagefilme und Virtual Reality 360° – ein Mix aus Foto, Film, VR und Visualisierung. Kaeslin realisiert Einzel- und Gruppenausstellungen und erhielt für seine Arbeiten Auszeichnungen und Preise.  

Die SBF INFO Redaktion hat Alex Kaeslin zu seiner Ausbildung in Melbourne, seinem Berufsalltag in der Schweiz und zu seiner Motivation als Fotograf zu arbeiten, befragt. 

Vom Marketing in die Fotografie – was hat dich an der Fotografie interessiert? Ich hätte Karriere in der Bank machen können, doch dann hätte ich täglich im Anzug und vorallem in Zürich arbeiten müssen. Diese zwei Dinge waren für mich ein no-go.

Du hast deine Ausbildung zum Fotografen in Melbourne an der ICPP (International College of Professional Photography) gemacht. Warum? Ich wollte weg aus der Schweiz und aus Europa. Da hätte es noch Schulen in Amerika und Indien gehabt, aber Australien bekam den Vorzug. Meine Mutter pendelte zu dieser Zeit zwischen der Schweiz und Neuseeland und irgendwie hat mich Australien gelockt – die Weite, das Land und die Sprache. Zudem war die Schule finanziell erschwinglich.

Deine Klienten stammen aus de verschiedensten Sparten. Wie kriegst du alles unter einen Hut? Planung! Und ich mag den Stress, er macht mich lebendig, er treibt mich an. Je grösser, aufwendiger und wichtiger der Shoot, desto mehr blühe ich auf. Zudem unterstützt mich meine Partnerin sehr, ohne sie hätte ich nicht diesen Erfolg, sie ist meine Muse. Heute bin ich in der Lage, den meisten Kunden zu sagen, wann ich Zeit habe und sie richten sich – umgekehrt würde ich nicht alles unter einen Hut bringen.

Was motiviert dich, als Fotograf zu arbeiten? Als ich auf der Bank arbeitete, scheffelte ich Geld für eine Firma ohne Gesicht. Nun bin ich froh, dass ich mit Fotografie und Film mein Leben finanzieren kann. Ich glaube ein gutes Auge zu haben und das zeigt sich auch an der Anzahl der Aufträgen. Ich bin glücklich, von meiner Kreativität leben zu können – was will ich mehr!

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